Über uns

Berlin.
Brutalismus.
Brillianz.

Hier beginnt die Magie: jedes Schmuckstück wird im Atelier von Inna handgefertigt, im Einklang mit ihrer raffinierten Ästhetik.

Geschichte der Gründerin

INNAN: Wo Tradition auf brutale Eleganz trifft

Portrait of jewellery designer Inna Nechyporenko standing outside the atelier next to the Innan Jewellery sign

Die Schmuckdesignerin und Goldschmiedin Inna Nechyporenko ist INNAN – ein independent Schmuckatelier im Herzen Berlins, in dem zeitgenössische von urbaner Ästhetik geprägte Schmuckstücke erschaffen werden.

INNAN steht für Balance – dort, wo Schönheit und Unvorhersehbarkeit, Form und Chaos, traditionelle Handwerkskunst und feine Verarbeitung zu einem kraftvollen ästhetischen Erlebnis verschmelzen.

Interview

Geschichten formen

Ein persönliches Gespräch mit INNANGründerin Inna Nechyporenko über die Geschichten, das Handwerk und die Inspirationen, die in ihre Schmuckkunst einfließen.

Arsalan Mohammad

Autor

Portrait of jewellery designer Inna Nechyporenko at her workbench wearing glasses by Innan Jewellery

Inna

Gründerin

Portrait of jewellery designer Inna Nechyporenko at her workbench wearing glasses by Innan Jewellery

Inna

Gründerin

Wie hat sich dein Weg vom Laufsteg zum Schmuckdesign entwickelt?

Ich habe mit 18 angefangen zu modeln und bin viel um die Welt gereist. Der eigentliche Wendepunkt kam 2011, als ich in der Gagosian Gallery in Paris die Ausstellung Fleurs d’Excès von Victoire de Castellane sah. Ich war völlig fasziniert! Zum ersten Mal habe ich Fine Jewellery nicht als Accessoire erlebt, sondern als künstlerischen Ausdruck – als konzeptionelle Kunstwerke voller Emotion und Bedeutung.

Ich bin in den 1990er-Jahren in der Ukraine aufgewachsen und hatte zuvor nie etwas Vergleichbares gesehen. Dieser Moment hat in mir den Samen für alles gepflanzt, was später kam.

Als du begonnen hast,Schmuckgestaltung zu studieren – welche Geschichten wolltest du erzählen?

Ich begann, architektonische Formen zu entwerfen, die Linie als strukturierendes Element zu nutzen. Ich wollte etwas schaffen, das ich zuvor noch nicht gesehen hatte; traditionelle Formen haben mich nicht interessiert. So entstand die Chaotic Line. Mit der Zeit wurde sie zur charakteristischen Form meiner Ringe, zu
einer Signatur.

Von dort aus hat sich eigentlich alles weiterentwickelt. Zudem hatte brutalistische Architektur mich schon immer begeistert. Und da ich in Kyjiw aufgewachsen bin – einer Stadt mit beeindruckenden Beispielen davon – hat auch das meine Ästhetik stark beeinflusst. Ich finde, Eleganz darf ruhig ein wenig roh, ein wenig brutal sein. Mich fasziniert die Balance zwischen Schönheit und Unvollkommenheit.

Traditionelle Formen haben mich nicht interessiert… Ich finde, Eleganz darf ruhig ein wenig roh, ein wenig brutal sein. Mich fasziniert die Balance zwischen Schönheit und Unvollkommenheit.

Flow ring in silver with black diamonds by Innan Jewellery

Wie hat sich dein Ansatz im Laufe der Jahre entwickelt?

Textur ist zu einem zentralen Element meiner Arbeit geworden. Zum Beispiel habe ich eine Art den Stein einzufassen entwickelt, die an vulkanische Krater erinnert. Ich liebe es, wie Edelsteine mit dem Metall zu einer Einheit verschmelzen. Edelsteine sind überhaupt zu einem wichtigeren Teil meiner Arbeit geworden, und ich experimentiere gern mit interessanten Farben – etwa mit einem natürlich grauen Spinell. Ich finde es faszinierend, wie Edelsteinfarben den Hautton, die Haar- oder Augenfarbe einer Person unterstreichen können.

Auch die Chaotic Line hat sich weiterentwickelt – zu den Chaotic Signet Rings. Sie haben eine klare Siegelringform, wobei ein einziger architektonischer Schwung den Stein so hält, als würde er schweben. Technisch war das eine echte Herausforderung, aber ich bin sehr stolz darauf, wie es geworden ist.

Im Moment arbeite ich besonders gern mit Gelbgold – es ist so sanft und formbar. Es fasziniert mich immer wieder, wie dieses starke Metall Steine auf so fließende, zarte Weise halten kann.

Welche Künstler inspirieren dich besonders?

Künstler wie Bernar Venet, Richard Serra und Tony Cragg haben mich schon immer inspiriert. Ihr Fokus auf Geometrie, Linie und Textur spricht mich sehr an und spiegelt meinen eigenen gestalterischen Ansatz wider. Ich finde auch Künstler anregend, die Licht als Medium nutzen – zum Beispiel Olafur Eliasson oder James Turrell.

Wie würdest du deine Arbeit heute
zusammenfassen?

Ich strebe danach, Miniaturkunstwerke zu schaffen –Schmuckstücke von höchster Qualität, mit persönlicher Tiefe und zeitloser Ausstrahlung. Jedes Stück trägt einen emotionalen Wert in sich. Und das Personalisieren von Designs für meine Kunden fühlt sich an, als würde ich ihre einzigartigen Geschichten in Metall erzählen. Diese Schmuckstücke werden zu kleinen Schätzen – dazu bestimmt, über Generationen hinweg weitergegeben zu werden, als Erinnerungen an die besonderen kleinen und an die großen Momente des Lebens.

INNAN Werte

INNAN Werte

Charakter

Charakter

Charakter

Charakter

Tradition

Tradition

Tradition

Tradition

Portrait of jewellery designer Inna Nechyporenko at her atelier desk surrounded by tools and gemstones at Innan Jewellery

Kunst

Kunst

Kunst

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Bewusstsein

Bewusstsein

Bewusstsein

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